The Master. Aufklärung über Scientologen
26. Juli 2010, mb
Paul Thomas Anderson beginnt in Kürze mit den Dreharbeiten seines nächsten Films “The Master” – einer klaren Darstellung über die Hintergründe der Scientology Sekte. Philip Seymour Hoffman spielt darin einen intelligenten und eindrucksvollen Mann, der 1952 eine sektenähnliche Organisation aufbaut.
Er ist unschwer als Scientology-Gründer L. Ron Hubbard zu erkennen.
Dieser “Meister” wird zum Mentor des unsteten Freddie , der innerhalb dieser Organisation eine steile Karriere macht. Als das Glaubenssystem der Sekte immer fanatischere Züge annimmt, kommt es zum Konflikt zwischen dem “Meister” und seinem Schüler.
Scientology
In der Öffentlichkeit ist Scientology überaus umstritten. Dies gilt in besonderem Maße für Deutschland und Frankreich. In Deutschland wird die Scientology-Kirche seit 1997 in mehreren Bundesländern aufgrund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz durch den Verfassungsschutz beobachtet.
In einigen anderen Ländern, wie den Vereinigten Staaten, genießt Scientology nach jahrelangem Rechtsstreit den Status einer steuerbefreiten Religionsgemeinschaft. Zu Scientology zählen die Organisationsstruktur rund um die Scientology-Kirche und die Freie Zone, die organisatorisch unabhängig voneinander Scientology als Religion betreiben.
Herzstück der scientologischen Ideologie ist die Vorstellung, dass das unsterbliche Wesen jedes Menschen, der Thetan, durch traumatische Erlebnisse und insbesondere durch zwei Ereignisse vor Millionen Jahren massiv in seiner Funktionsweise beeinträchtigt worden sei.
Scientology-Technologien, insbesondere das Auditing, könnten die Funktionen des Thetan zumindest teilweise wiederherstellen. Erklärtes Ziel Scientologys ist es, auf diese Weise das Leben des Einzelnen zu verbessern, insbesondere sein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu steigern, und mehr Geld zu verdienen.
Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Hinwendung aller Menschen zu den Gedanken Scientologys das Hauptziel, daneben wird insbesondere die Abschaffung der Psychiatrie gefordert. (Quelle: Originalmeldung)









