Mit viel Phantasie. Chris de Burgh

23. Juli 2010, mb

Chris de Burgh hat sich vor allem durch Liebeslieder in die Herzen seiner meistens weiblichen Fans gesungen. Doch ein Herzensbrecher ist Chris de Burgh deswegen noch lange nicht, sondern ein grundsolider Mann. Vielleicht macht ja gerade das seinen großen Erfolg aus?

Chris de Burgh erzählt in seinen Liedern meist Geschichten und Sagen, Märchen und “Fantasy Stories”. Mehrere Lieder sind Allegorien auf den Tod, manche sind auch der reinen Komik verpflichtet. Bis Ende der 1980er Jahre fanden sich auf de Burghs Alben immer wieder kleine “Rockopern”, die oftmals über zehn Minuten Länge besaßen. Im Album The Storyman kehrte er wieder zu dieser Form zurück (The Mirror Of The Soul).

Autobiografische Songs

Viele der Lieder sind autobiographisch. Das Lied Brazil (1977) entstand unmittelbar nach der ersten Südamerikareise. In Perfect Day (1977) wird von einem Picknick mit de Burghs (damaliger) Freundin Diane und ihren Freunden Paul und Susan erzählt.

Paul Tullio ist ein Studienfreund vom Trinity College und bis heute einer der engsten Freunde von Chris de Burgh. Susan Morley ist Dianes Schwester. Das in Perfect Day beschriebene Picknick hat im Sommer 1976 tatsächlich stattgefunden.

Ende 1976 heirateten Paul Tullio und Susan Morley, und de Burgh widmete ihnen das Lied In A Country Churchyard. Entgegen der landläufigen Meinung ist nicht das Lied Lady In Red für Diane, sondern das aus dem Jahr 1979 stammende Something Else Again[2].

Mehrere Lieder von Chris de Burgh handeln auch vom Nordirlandkonflikt (I’m Counting On You, 1982) oder dem Falklandkrieg (Borderline, 1982). Das Lied The Getaway (1982) ist die Auseinandersetzung mit dem Tod des IRA-Aktivisten Bobby Sands, der 1981 im Gefängnis nach einem Hungerstreik starb. (Quelle: Originalmeldung)

Konzerttermine

21.08.10 – Salem/ Schloß – Salem
22.08.10 – Deutschordenschloß – Bad Mergentheim
24.08.10 – Schloß Reichenschwand – Reihenschwand
25.08.10 – Kloster Wiblingen – Klosterhof
27.08.10 – Staatsbad, Schlosspark – Bad Brückenau
28.08.10 – Schloss Pillnitz – Dresden
30.08.10 – Freilichtbühne Schlossgarten – Schwerin
01.09.10 – Kongress Palais – Stadthalle – Kassel
02.09.10 – Schloss Friedenstein – Gotha
05.09.10 – Domplatz – Mainz
25.03.11 – Saarlandhalle – Saarbrücken
26.03.11 – Lanxess Arena – Köln
28.03.11 – Max-Schmeling-Halle – Berlin
30.03.11 – Festhalle – Frankfurt
01.04.11 – SAP ARENA – Mannheim
02.04.11 – Hanns-Martin-Schleyer-Halle – Stuttgart
06.04.11 – Olympiahalle – München
07.04.11 – ARENA – Leipzig
09.04.11 – Color Line Arena – Hamburg
10.04.11 – Messehalle – Bremen Halle 7
12.04.11 – Westfalenhalle – Dortmund

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