Klavierfestival Ruhr wird Stiftung

16. Juli 2010, mb

Das Klavierfestival Ruhr wird am dem kommenden Jahr als eigenständige Stiftung unter dem Dach des Initiativkreises Ruhr (IR) geführt. Durch diese strukturelle Neuordnung soll der finanzielle Spielraum des Festivals erhöht werden.

Der Geschäftsführende Arbeitskreis (GAK) des Initiativkreises Ruhr hat eine wichtige Grundsatzentscheidung getroffen: Schon vom 1. Januar 2011 an soll das Klavier Festival Ruhr unter dem Dach des Initiativkreises in einer eigenen Stiftungskonstruktion geführt werden.

Durch diese Maßnahme wird die Grundfinanzierung des Festivals durch den Initiativkreis weiterhin gewährleistet. Zudem erhöhen sich die finanziellen Spielräume des Festivals.

Ja zu einer neuen Struktur

Professor Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, zur neuen Struktur: „Mit seiner Entscheidung, das Klavier-Festival Ruhr als kulturelles Leitprojekt des Initiativkreises künftig als eigene Stiftung zu führen, bietet uns das Leitungsgremium des Initiativkreises Ruhr eine überaus solide Zukunftsperspektive für den dauerhaften Bestand und das weiterhin hohe Niveau des Klavier-Festivals.

Dies ist für alle Musikfreunde eine rundum gute Nachricht. Ich freue mich zudem, dass durch diese einmütig getroffene Entscheidung auch die überragende Leistung des Teams des Klavier-Festivals Ruhr überzeugend anerkannt wird.

Der Initiativkreis Ruhr setzt so im Kulturhauptstadtjahr 2010 ein deutliches Zeichen für kulturelle Nachhaltigkeit.“

Klavierfestival Ruhr

International bekannte Pianisten sowohl wie auch Nachwuchskünstler bringen über ca. drei Monate hinweg an mehreren Spieltagen in der Woche das Klavierspiel an mehreren Standorten zu Gehör.

Diese reichen vom Konzerthaus Dortmund und dem Harenberg City-Center in Dortmund über die Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen, das Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen, die Stadtpark-Gastronomie in Bochum, dem Schloss Hohenlimburg in Hagen, der Philharmonie Essen und der Villa Hügel in Essen, der Mercatorhalle in Duisburg bis zur Tonhalle Düsseldorf.

Das mit rund einer Million Euro im Jahr bestrittene Festival umfasst rund 80 Konzerte in Nordhrein-Westfalen und wird von etwa 60.000 Menschen jährlich besucht. (Quelle: Originalmeldung)

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