Ganz eigene Musik: Gregorian

30. Juli 2010, mb

Ein Projekt, das kongenial Vergangenheit und Zukunft verbindet und einen Blick ins neue Jahrtausend wagt. “Ich wollte etwas einmaliges schaffen, etwas, das Bestand hat “, sagt Peterson, der Anfang der 90-er Jahre Teil von Enigma war und schon damals den Umgang mit sakralen Tönen pflegte. “Zeitlos.”

Mit Gregorian ist ihm das sicher gelungen. Hinter dem Projekt stehen zehn englische Sänger, die in der Welt der klassischen Musik zuhause sind und in ihrer Heimat zu den besten und erfolgreichsten Interpreten der traditionellen englischen Kirchen- und Choralmusik zählen.

Gregorianische Gesänge

Zusammen mit Peterson, der für Welthits wie “Time To Say Goodbye” mit Sarah Brightman & Andrea Bocelli (Deutschlands erfolgreichste Single aller Zeiten) sowie Millionenauflagen der Alben von Marky Mark und Sandra verantwortlich zeichnet, realisierten sie mit “Masters Of Chant” ein Album, dessen Synergie-Effekt zwischen grossen Popsongs der letzten 40 Jahre und gregorianischem Chorgesang liegt und damit wirklich eine Novität im Musikbereich darstellt.

Denn wie schwer es ist, heutzutage die Popmusik neu zu erfinden, weiß niemand besser als Frank Peterson. Für seinen ambitionierten Plan durchforstete Peterson die reich bestückten Poparchive der Welt nach geeigneten Songs, die einerseits einen hohen Wiedererkennungseffekt haben und andererseits sich kongenial zum Choral mit gregorianischen Gesängen umarrangieren liessen.

“Wir haben hunderte von Songs auf dem Zettel gehabt und wieder verworfen. Aber die Auswahl, die wir letztlich getroffen haben, ist erstklassig.” Und sogar eine kleine Zeitreise durch die letzten 40 Jahre Popmusik.

Traditionelle Kirchen- und Chormusik

Dafür, dass die Musik zu Herzen geht, sorgen auch die zehn ausgesuchten englischen Künstler, die ausschließlich aus der traditionellen christlichen Kirchen- und Chormusik stammen:

Philip Conway, Thomas Barnard, Jeremy Birchall, Andrew Busher, Mark Bradbury, Timothy Holmes, Roger Langford, Gregory Moore, David Porter Thomas und Christopher Tickner.

In England sind sie die begehrtesten Künstler klassischer, traditioneller Kirchenmusik und singen in den größten Kathedralen des Landes, u.a. in London, Oxford, Cambridge, Birmingham, Nottingham, Southampton, Edinburgh.

Klassische Ausbildung

Jeder der Interpreten hat eine klassische Ausbildung an den renommiertesten Schulen des Landes wie Academy of St. Martin, Royal College Of Music, King´s College Cambridge, Royal Academy Of Music oder der Royal Northern School Of Music genossen, so dass neben der Musik auch die Gesangs-Arrangements zu einem Genuss und außergewöhnlichem Hörerlebnis werden.

“Wir haben uns mit Gregorian auf ein absolutes neues Terrain in der Musik gewagt, das uns einen Riesenspaß gemacht hat”, sagt beispielsweise Gregory Moore. “Es war gut, mal über den Tellerrand der traditionellen Kirchenmusik zu schauen und zwei Musikstile miteinander zu verknüpfen, die grundsätzlich verschieden sind. Eine hervorragende Idee.”

Aufnahmen in einer Kirche

Die Aufnahmen fanden in einer alten englischen Kirche statt, die kurzerhand zu einem Studio umfunktioniert wurde. “Wir haben jede Menge Kerzen aufgestellt, um eine wirklich authentische Atmosphäre zu schaffen”, sagt Produzent Frank Peterson.

Eine atmosphärische Dichte, die bei jedem Ton auf dem Album zu spüren ist. Peterson und seinem Team Jan Eric Kohrs, Carsten Heusmann und Michael Soltau ist es vortrefflich gelungen, den Zeitgeist aktueller Popsongs der letzten 40 Jahre mit der uralten Tradition der gregorianischen Gesänge zu kombinieren.

So steht das Projekt Gregorian nicht nur für einen ungewöhnlichen Chor oder ein beispielloses Album, sondern präsentiert für die Popmusik dieses Jahrtausends eine völlig neue Sichtweise und Audrucksform. (Quelle: Originalmeldung)

Die Termine
01.08.2010 -HR- Dubrovnik
03.08.2010 -HR- Zadar
05.08.2010 -HR- Pula - Pulska Arena
10.08.2010 -IT- Lucca
14.08.2010 -PL- Marbork
27.08.2010 -D- Finsterwalde - Trinitatiskirche
28.08.2010 -D- Berlin Zitadelle
16.10.2010 -RU- Ekaterinburg

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