Gaukler feiern sich selbst
26. Juni 2010, mb
Die Gaukler kommen! Zehn Sommertage, vom 30. Juli bis 8. August 2010 feiert Berlin rund um das Opernpalais Unter den Linden sein schönstes und fröhlichstes Sommerfest. Feen aus Tausend und einer Nacht, magische Lichter.
Musik auf fast vergessenen Instrumenten, verführerisch duftende Schlemmereien, altes Handwerk, bunte Cocktails, laue Sommerabende – das Flair des Berliner Pilsner Gauklerfestes ist einmalig. Treffpunkt für alle, die Kunst und Künstler, Küche und Köche, Unterhaltung und Entertainer, Sommer und Feste lieben.
Internationale Musiker und Kleinkünstler aller Genres sind auf dem Berliner Pilsner Gauklerfest zu bestaunen, zu bewundern und zu feiern. Komödianten, Stand-up-Künstler, Magier, Artisten, Akrobaten, Pantomimen, Musiker, Jongleure, Clowns … Sie alle verzaubern das Publikum.
Zehn Tage lang faszinieren Tänzer, Schauspieler, Gaukler, Stelzenläufer, Musiker, Clowns, Puppenspieler. Um die Gaukelei und Zauberei inmitten der Besucher rankt sich auf vier Bühnen ein breit gefächertes und hochkarätiges Musikprogramm, das zum Hinhören und Mittanzen einlädt.
Geschichtsträchtig – das Opernpalais
Die “Staatsoper Unter den Linden 72″ liegt direkt am Bebelplatz gegenüber der Alten Bibliothek. Die auch als Lindenoper bezeichnete Oper gilt als eine der bekanntesten und renommiertesten Bühnen in Deutschland.
Sie war sowohl im königlichen Deutschland und während der DDR-Zeit als auch ab der Wiedervereinigung ein Ort für Uraufführungen und große Inszenierungen. Heute werden hier vorwiegend Stücke von Mozart, Tschaikowski, Wagner und Verdi aufgeführt. Das klassizistische Gebäude mit seinen imposanten Säulen ist gleichzeitig das älteste Theatergebäude Berlins.
Nach dem Abriss der alten Stadtmauer gab es mitten in Berlin eine große freie Fläche, auf der Friedrich der Große dann das “Forum Fridericianum” mit vielen Kulturstätten plante. Die Oper war der Beginn für das von Friedrich dem Großen erdachte prachtvolle Bauensemble.
Zwischen den Jahren 1741 und 1743 wurde die Oper vom Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut und auf Geheiß des Königs mit dem Stück “Cleopatra e Cesare” von Carl Heinrich Grauns feierlich eröffnet.
Die ersten Umbaumaßnahmen fanden schon im Jahre 1788 statt, um die Oper für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Einer der Höhepunkte der Zeit war die Uraufführung des “Freischütz” von Carl Maria von Weber. Jetzt findet hie auch ein buntes Treiben statt. (Quelle: Originalmeldung)
Gauklerfest 2010 – 30.07. – 08.08.2010 – Berlin











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